Die aktuellen Zahlen sind klar: Laut Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2023 erhielt 31 % aller 18-jährigen Stellungspflichtigen in Österreich mindestens eine psychiatrische Diagnose. Am häufigsten gemeldet wurden Angst- und Belastungsstörungen sowie Entwicklungsstörungen. Psychische Probleme sind damit längst kein Randthema mehr, sondern treffen junge Männer schon beim Eintritt ins Erwachsenenleben.
Warum gerade diese Gruppe? Mehrere Stressoren prallen gleichzeitig aufeinander – Berufswahl, Studienbeginn, Ablösung vom Elternhaus. Zugleich suchen Männer erfahrungsgemäß seltener frühzeitig Hilfe und greifen öfter zu maladaptiven Strategien wie Alkohol oder Rückzug. Die Folgen sind gravierend: Krankenstände aufgrund psychischer Diagnosen dauern durchschnittlich 37,2 Tage und 54,6 % aller neuen Invaliditätspensionen wegen seelischer Erkrankungen betrafen 2023 Männer.
Was können Eltern, Schulen und Betriebe tun?
• Frühe Sensibilisierung: Workshops zu Stress, Emotionen und digitalem Konsum ab der Oberstufe.
• Niederschwellige Hilfen: anonyme Chats, Peer-Counseling, Mentoring-Programme im Betrieb.
• Gesunde Unternehmenskultur: klare Arbeitszeiten, offene Feedback-Kultur, Führungskräfteschulungen zur psychischen Gesundheit.
Unsere Praxis bietet maßgeschneiderte Coaching-Pakete speziell für junge Männer – von Neurofeedback über Stressbiofeedback bis hin zu Kurzzeittherapie. Gemeinsam bringen wir Leistungsfähigkeit und Lebensfreude wieder ins Lot. Jetzt Termin sichern und früh die Weichen richtig stellen!
Quelle: Statistik Austria, Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2023

