
Meine Spezialisierung basiert auf wissenschaftlicher Forschung im Bereich Bindung und Beziehung, ergänzt durch meine psychoneuroimmunologische Perspektive.
Ich arbeite mit Menschen, die unter wiederkehrenden emotionalen oder körperlichen Stressmustern leiden, von innerer Unruhe bis zu psychosomatischen Reaktionen wie Erschöpfung, Schlaflosigkeit oder entzündlichen Prozessen.
Zentrale Themen sind:
Durch das Verständnis der körperlichen Stressachsen (PNI) lässt sich begreifen, wie alte emotionale Erfahrungen auf physiologischer Ebene fortwirken und wie sie durch bewusste Regulation und Beziehungserfahrung transformiert werden können.
Ich unterstütze meine Klient:innen dabei, alte Bindungsmuster zu erkennen, Selbstwirksamkeit zu entwickeln und emotionale wie körperliche Stabilität zurückzugewinnen.
In der Paartherapie liegt mein Fokus darauf, Wiederholungen in der Beziehungsdynamik sichtbar zu machen und Wege zu finden, Konflikte in Verbindung zu verwandeln – von Reaktion zu Resonanz.
Nach meinem Magisterstudium der Psychotherapiewissenschaften an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien (2020) begann ich meine Tätigkeit als Psychotherapeutin in freier Praxis.
2024 promovierte ich mit der Dissertation
„Wo die Liebe hinfällt: Über die Konsistenz des Wiederholungszwangs in der Partnerwahl“,
einer psychoanalytisch fundierten, psychodynamischen und bindungstheoretischen Forschungsarbeit, die die Hintergründe des Wiederholungszwangs in der Partnerwahl und die Reinszenierung früher Bindungsmuster untersucht.
Parallel arbeitete ich beim Verein Grüner Kreis mit Justizklient:innen im Bereich forensischer Suchttherapie, wodurch ich wertvolle Erfahrung in der Arbeit mit komplexen Persönlichkeitsstrukturen und Selbstregulationsprozessen gewann.
Meine berufliche Entwicklung ist geprägt von einem stetigen Interesse an der Verbindung zwischen Psychodynamik, Stressphysiologie und Beziehungsforschung. Diese interdisziplinäre Perspektive bildet heute das Fundament meiner Praxis.
Ich verstehe Psychotherapie als Prozess der Selbstorganisation und Regulation – psychisch, emotional und neurobiologisch.
Die Psychoneuroimmunologie zeigt, wie Bindungssicherheit, emotionale Verarbeitung und körperliche Entzündungsreaktionen über gemeinsame Stressachsen miteinander verbunden sind.
Jede psychische Veränderung hat daher immer auch eine physiologische Dimension.
Wo Beziehung gelingt, kann sich das Nervensystem beruhigen. Wo Sicherheit entsteht, kann sich der Körper erholen.
Diese Verbindung von innerer Arbeit, Beziehungserfahrung und körperlicher Regulation prägt meine therapeutische Haltung. Wissenschaftlich fundiert, menschlich zugewandt, tief verankert.