PSYCHOTHERAPEUTIN

Dr. Anie Gyane

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Über mich

Ich widme mich in meiner Tätigkeit Personen, die erleben, dass bestimmte Muster, sowohl emotional, als auch körperlich oder auch in Beziehungen, sich wiederholen und schwer veränderbar erscheinen. Das Verstehen von anhaltenden Mustern, Belastungen oder körperlich spürbaren Stressreaktionen ist von zentraler Bedeutung um diese zu verändern.

Meine therapeutische Haltung verbindet Bindungsforschung, Psychodynamik und Psychoneuroimmunologie (PNI): also das Verständnis dafür, wie emotionale Erfahrungen, Nervensystem und Immunsystem miteinander verwoben sind.

In den vergangenen Jahren habe ich verstärkt Klient:innen begleitet, die an autoimmunen und stressassoziierten Erkrankungen leiden. Die Forschung zeigt, dass Bindungsstress und frühe Beziehungserfahrungen die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems prägen. Wo im therapeutischen Raum Sicherheit entsteht, können sich Cortisolspiegel beruhigen und Regenerationsprozesse wieder greifen – ein durch die PNI gut belegter Mechanismus.

Meine Arbeit zielt darauf ab, diesen Prozess zu ermöglichen:
das Nervensystem zu rekalibrieren, emotionale Sicherheit zu stärken und physiologisches Gleichgewicht zurückzugewinnen.

Mein Fokus liegt auf Bindungsthemen, innerer Kind-Arbeit und der Bearbeitung von Wiederholungszwängen, insbesondere in der Partnerwahl. Dabei arbeite ich methodenübergreifend, um auf mehreren Ebenen Heilungsprozesse anzuregen: kognitiv, emotional, körperlich und relational.

Es ist mir ein tiefes Anliegen, einen Raum zu schaffen, in dem Sicherheit und Bewusstheit entstehen dürfen, damit Menschen wieder spüren, was sie brauchen, und ihr Leben mit mehr Selbstvertrauen, Klarheit und Nähe gestalten können.

Schwerpunkte

Meine Spezialisierung basiert auf wissenschaftlicher Forschung im Bereich Bindung und Beziehung, ergänzt durch meine psychoneuroimmunologische Perspektive.

Ich arbeite mit Menschen, die unter wiederkehrenden emotionalen oder körperlichen Stressmustern leiden, von innerer Unruhe bis zu psychosomatischen Reaktionen wie Erschöpfung, Schlaflosigkeit oder entzündlichen Prozessen.

Zentrale Themen sind:

  • Frühkindliche Bindungsprägungen und ihre Auswirkungen auf heutige Beziehungen
  • Wiederholungszwang in Liebe und Partnerschaft
  • Paartherapie und Beziehungsgestaltung im Spannungsfeld zwischen Nähe und Autonomie
  • Trauma, Depression, Angst und Selbstwertregulation
  • Autoimmunassoziierte Belastungssymptome im Kontext chronischen Stresses
  • Neurofeedback zur Nervensystem-Regulation

Durch das Verständnis der körperlichen Stressachsen (PNI) lässt sich begreifen, wie alte emotionale Erfahrungen auf physiologischer Ebene fortwirken und wie sie durch bewusste Regulation und Beziehungserfahrung transformiert werden können.

Ich unterstütze meine Klient:innen dabei, alte Bindungsmuster zu erkennen, Selbstwirksamkeit zu entwickeln und emotionale wie körperliche Stabilität zurückzugewinnen.

In der Paartherapie liegt mein Fokus darauf, Wiederholungen in der Beziehungsdynamik sichtbar zu machen und Wege zu finden, Konflikte in Verbindung zu verwandeln – von Reaktion zu Resonanz.

Beruflicher Hintergrund

Nach meinem Magisterstudium der Psychotherapiewissenschaften an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien (2020) begann ich meine Tätigkeit als Psychotherapeutin in freier Praxis.

2024 promovierte ich mit der Dissertation
„Wo die Liebe hinfällt: Über die Konsistenz des Wiederholungszwangs in der Partnerwahl“,
einer psychoanalytisch fundierten, psychodynamischen und bindungstheoretischen Forschungsarbeit, die die Hintergründe des Wiederholungszwangs in der Partnerwahl und die Reinszenierung früher Bindungsmuster untersucht.

Parallel arbeitete ich beim Verein Grüner Kreis mit Justizklient:innen im Bereich forensischer Suchttherapie, wodurch ich wertvolle Erfahrung in der Arbeit mit komplexen Persönlichkeitsstrukturen und Selbstregulationsprozessen gewann.

Meine berufliche Entwicklung ist geprägt von einem stetigen Interesse an der Verbindung zwischen Psychodynamik, Stressphysiologie und Beziehungsforschung. Diese interdisziplinäre Perspektive bildet heute das Fundament meiner Praxis.

Wissenschaftliche & klinische Haltung

Ich verstehe Psychotherapie als Prozess der Selbstorganisation und Regulation – psychisch, emotional und neurobiologisch.

Die Psychoneuroimmunologie zeigt, wie Bindungssicherheit, emotionale Verarbeitung und körperliche Entzündungsreaktionen über gemeinsame Stressachsen miteinander verbunden sind.

Jede psychische Veränderung hat daher immer auch eine physiologische Dimension.
Wo Beziehung gelingt, kann sich das Nervensystem beruhigen. Wo Sicherheit entsteht, kann sich der Körper erholen.

Diese Verbindung von innerer Arbeit, Beziehungserfahrung und körperlicher Regulation prägt meine therapeutische Haltung. Wissenschaftlich fundiert, menschlich zugewandt, tief verankert.

2018

Ausbildung

Propädeutikum

Abschluss des psychotherapeutischen Propädeutikums am Österreichischem Trainingszentrum für Neuro-Linguistisches Programmieren und Neuro-Linguistische Psychotherapie

Beruf

Kindererziehung und Betreuung im Privathaushalt

Beschreibung

2019

Ausbildung

Bakkelaueatsstudium Psychotherapiewissenschaft

Abschluss des Bakkelaureatsstudiums der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.

Abschlussarbeit: Psychopathologie der Liebe: Wie die Liebe unsere Biochemie und das Denkvermögen beeinflusst.

Beruf

Assistenz

Von 2019 – 2020 als Assistenz an der Sigmund Freud Privatuniversität tätig.

2020

Ausbildung

Magisterstudium Psychotherapiewissenschaft

Abschluss des Magisterstudiums der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.

Abschlussarbeit: Konstitutive Merkmale vergangener Liebesbeziehungen: Eine analytisch, biografische Sozialforschung, über die Ätiologie des Endens von Beziehungen.

Ausbildung

Doktoratsstudium Psychotherapiewissenschaft

2024 Abschluss des Doktoratsstudiums der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.

Beruf

Psychotherapeutin in freier Praxis

Seit 2020 in freier Praxis als Psychotherapeutin tätig.

Beruf

Psychotherapeutin

Von 2020 – 2021 als Psychotherapeutin im Verein „Grüner Kreis“ (Schwerpunkt forensische Suchtherapie) tätig.

2021

Ausbildung

Fachspezifikum

Abschluss des Fachspezifikum der Verhaltenstherapie an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.