Gemeinsam an einer gesunden Beziehung arbeitenPaartherapie

Wenn Beziehung zur Herausforderung wird, ist das kein Scheitern, sondern eine Einladung, sich selbst und den anderen tiefer zu verstehen.

In unserer Praxis für Psychotherapie in Wien begleiten wir Paare, die ihre Beziehung verstehen, vertiefen oder neu ausrichten möchten.
Die Paartherapie basiert auf einem tiefenpsychologisch und bindungstheoretisch fundierten Ansatz, der Beziehung als lebendiges System begreift, geprägt von frühen Erfahrungen, unbewussten Dynamiken und physiologischen Stressreaktionen.

Gefühl der Entfremdung
Häufige Konflikte, Diskussionen und Kommunikationsabbrüche
Unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Distanz
Verlust von Intimität und Vertrauen
Verlust eines erfüllten Sexuallebens

Wie Paartherapie bei uns funktioniert:

Zu Beginn werden wiederkehrende Beziehungsmuster sichtbar gemacht, Kommunikationsprozesse entschlüsselt und emotionale Schutzmechanismen verstanden.
Ziel ist es, jene wechselseitigen Reaktionen zu begreifen, die Nähe verhindern oder Konflikte verstärken und neue Wege zu öffnen, einander wieder in Sicherheit zu begegnen.

Die Paartherapie in unserer Praxis gründet auf der wissenschaftlichen Expertise von Dr. Anie Gyane, deren Forschung sich in drei aufeinander aufbauenden Arbeiten den psychologischen und biochemischen Mechanismen von Liebe, Bindung und Wiederholung widmet:

Wissenschaftliche Grundlage von Dr. Anie Gyane

  • Bakkalaureatsarbeit:
    „Psychopathologie der Liebe – Wie die Liebe unsere Biochemie und das Denkvermögen beeinflusst“
    → Untersuchung, wie emotionale Bindungsprozesse neurobiologisch und kognitiv wirksam werden.
  • Magisterarbeit:
    „Konstitutive Merkmale vergangener Liebesbeziehungen – Eine analytisch-biografische Sozialforschung über die Ätiologie des Endens von Beziehungen“
    → Psychoanalytisch-dynamische Betrachtung, wie Persönlichkeitsstrukturen, Abwehrmechanismen und unbewusste Konflikte Beziehungsabbrüche beeinflussen.
  • Dissertation:
    „Wo die Liebe hinfällt – Über die Konsistenz des Wiederholungszwangs in der Partnerwahl“
    → Psychoanalytisch und bindungstheoretisch fundierte Forschung über die Reinszenierung früher Beziehungsmuster in Liebesbeziehungen.

Diese Arbeiten bilden das wissenschaftliche Fundament der Paartherapie in unserer Praxis.
Sie verbinden Psychoanalyse, Bindungstheorie und Psychoneuroimmunologie (PNI) zu einem integrativen Verständnis, das Liebesbeziehungen nicht nur kommunikativ, sondern auch emotional und physiologisch begreift.

Therapeutischer Ablauf

  1. Erforschung von Mustern – Analyse von Bindungs- und Kommunikationsdynamiken
  2. Bewusstwerdung – Erkennen unbewusster Reaktionsweisen und Bedürfnisse
  3. Kommunikation & Konfliktarbeit – Aufbau neuer Gesprächsformen und Resonanz
  4. Integration & Stabilisierung – Übertragung der gewonnenen Einsichten in den Alltag

Essenz

Unsere Paartherapie verbindet wissenschaftliche Forschung und psychotherapeutische Erfahrung.
Aus der Erforschung der Liebe entsteht hier ein Raum, in dem Paare lernen, sich selbst und einander mit mehr Verständnis, Sicherheit und emotionaler Präsenz zu begegnen.

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